Verbreitere die Daten

Der im Artikel „Modellierung mehrerer Zeitdimensionen“ (http://crew.bissantz.de/modellierung-mehrerer-zeitdimensionen) beschriebene Ansatz, doppelte Strukturen im OLAP-Modell zu vermeiden, hat gegenüber dem Vorgehen „Verdopple die Daten“ (http://crew.bissantz.de/verdopple-die-daten) viele Vorteile. Die neue Vorgehensweise ist eleganter und spart vor allem beim relationalen Aufbereitungsprozess der Daten Zeit und Plattenplatz.

Der neue Modellierungsansatz beschreibt, wie mit Hilfe einer Schalterdimension versteckte Dimensionen angesteuert werden können. In diesem Artikel wird beschrieben, wie versteckte Analysewerte über eine Schalterdimension ihren Inhalt zum richtigen Zeitpunkt herausgeben.
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DeltaMaster TickerPortal

Wer bei Bissantz & Company in Nürnberg durch die Geschäftsräume läuft, kann den Monitoren mit den Laufschriften nicht mehr aus dem Wege gehen. Ob in der Cafeteria, in den Gängen oder im Büro des Chefs, überall gleiten elegant Autos, Kameras oder Zahlenkolonnen über die Bildschirme und präsentieren dem Betrachter im Vorübergehen aktuelle Geschäftsinformationen.
Bisher waren diese digitalen Informationstafeln manuell gefertigte Einzelanwendungen. Seit einigen Wochen gibt es jedoch die Software „DeltaMaster TickerPortal“, mit der man eigene Anwendungen bauen kann. Wie die Software installiert und konfiguriert wird, soll in diesem Artikel Schritt für Schritt beschrieben werden. Außerdem zeigen zwei Beispiele, wie die Software in der Praxis eingesetzt werden kann. weiterlesen…

Analysekontext einstellen

Eine der Stärken von DeltaMaster ist, dass er dem Benutzer in der Anwendung Hilfestellung leistet und somit Handhabung vereinfacht. Ein schönes Beispiel hierfür ist der Analysekontext. Sobald mehr als eine Measuregroup in einem Cube vorhanden ist, kann es Analysewerte geben, die sich nicht in alle Dimensionen aufgliedern lassen. Diese werden dann im Fenster “Sicht” eingeklammert dargestellt und der Text “() = gilt nicht für das aktuelle Cockpit” wird als Legende angezeigt.
Ärgerlich ist es, wenn der Analysekontext in einem Analysewert nicht richtig eingestellt ist und die oben beschriebene Logik damit nicht ordentlich funktionieren kann. Dies ist z.B. bei im MDX-Skript angelegten berechneten Analysewerten der Fall. Wie diese Klippe elegant umschifft werden kann, soll der folgende Beitrag zeigen. weiterlesen…

Betrachtung von relativen Preisänderungen

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht monatlich die Verbraucherpreisänderungen. Für bestimmte Warenkörbe werden dort die Preisänderungen zum Vormonat und Vorjahr ausgewiesen. Die Preisentwicklung in Deutschland ist also allgemein bekannt. Wie sieht es aber mit dem Controlling der Preise im eigenen Unternehmen aus? Konnte der Anstieg der Rohstoffpreise im Einkauf an den Kunden weitergegeben werden? Welcher Vertreter gibt starke Preisnachlässe? Der folgende Artikel beschäftigt sich mit diesen Fragestellungen. weiterlesen…

Fernsteuerung für SQL Server-Agent

Aufträge im SQL Server-Agent erledigen die immer wiederkehrenden Aufgaben bei der Datenverarbeitung in BI-Projekten. Meistens werden die Aufträge zeitgesteuert gestartet, der Benutzer braucht sich um nichts kümmern.
Es gibt jedoch Fälle, in denen die Aufträge manuell gestartet werden sollen. Für einen Administrator mit Zugang zum Server, mit einer vorhandenen Managementkonsole für den SQL-Server und den passenden Berechtigungen auf der msdb-Datenbank ist das ein Leichtes. Doch wie kann ein Anwender ohne Zugang auf den Server und ohne SQL-Server Client Tools einen Auftrag starten? Mit dem DeltaMaster SQL-Durchgriff ist das kein Problem… weiterlesen…

Dimension ohne Measuregroup

Große Analysemodelle enthalten oft mehr als 50 Dimensionen. Müssen das so viele Merkmale sein? Die Antwort ist schlicht: Na klar – die Unternehmenswelt ist nicht einfacher darzustellen. Die Merkmale haben alle einen Bezug zu den Daten und ermöglichen so, diese aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zu betrachten. Wozu benötigt man dann noch mehr Dimensionen, die gar keinen direkten Bezug zu den Daten haben? Auch hier ist die Antwort simpel… weiterlesen…

Verdopple die Daten

“Wir brauchen zwei Kundendimensionen, für Warenempfänger und für Rechnungsempfänger”. “Die Periodendimension bildet nur das Rechnungsdatum ab, wir brauchen auch eine Zeitdimension für das Leistungsdatum”. Bei solchen Anforderungen in BI-Projekten werden gedanklich gerne Strukturen mehrfach gefordert. Mehrere Zeitdimensionen sind jedoch verboten, mehrere Kundendimensionen sind unpraktisch und beeinflussen die Abfragegeschwindigkeit negativ. In diesem Artikel sollen nun einige Beispiele aufgezählt werden, wie Dimensionen und Werte für verschiedene Blickwinkel auf die Daten wiederverwertet werden können.
Die eleganteste Lösung wurde im Beitrag „Zeitarten“ diskutiert. Wir verdoppeln einfach die Daten, entweder über eine “union all” Anweisung in der Faktensicht oder – und das ist die bessere Variante – in extra Sichten und Faktentabellen, die dann in eigene OLAP-Partitionen transformiert werden. Die Trennung der dann mehrfach importierten Daten geschieht über “Schalterdimensionen”. Einige Beispiele für deren Anwendung sind im Folgenden beschrieben. weiterlesen…