Währungssimulation

Die Abweichungsanalyse von Ist- zu Planwerten ist sicher eines der wichtigsten Analysen im täglichen Geschäft eines Controllers. Dabei wird zum Beispiel gemessen, ob der geplante Umsatz oder die geplanten Kosten erreicht werden. Je weiter das Jahr fortgeschritten ist, umso weniger Einfluss kann auf die Planerfüllung noch genommen werden. Deswegen ist es wichtig diesen Vergleich frühzeitig und regelmäßig anzustellen, um entsprechend gegenwirken zu können. Ein sehr gutes Werkzeug zur Visualisierung dieser Abweichungen ist das im DeltaMaster enthaltenen Basisverfahren „Trompetenkurve“.
Kommen bei einer solchen Abweichungsanalyse Währungseffekte zum Tragen, wird die Analyse aber um ein Vielfaches schwerer. Denn Abweichungen vom Plan können zum Beispiel durch Umsatzeinbußen entstanden sein, oder aber auch durch sich verändernde Wechselkurse. Wie diese Währungseffekte bei der Analyse von Kennzahlen eliminiert werden können, soll der folgende Beitrag zeigen. weiterlesen…

Best Practices bei der OLAP-Modellierung für DeltaMaster

DeltaMaster ist ein in vielerlei Hinsicht sprichwörtlich ausgezeichnetes Business-Intelligence-Frontend: Sein analytischer Funktionsumfang, die elegante Bedienoberfläche, State-of-the-Art-Visualisierungstechniken und vieles mehr sprechen für unser Produkt.
Um seine Stärken optimal ausspielen zu können, sind einige Aspekte im zugrundeliegenden OLAP-Datenmodell zu berücksichtigen. Es ist zu betonen, dass diese keineswegs proprietärer Natur sind, sondern mit den Empfehlungen der einschlägigen Fachliteratur (z.B. Kimball, Webb, siehe auch am Ende dieses Papiers) einhergehen.
Zu unterscheiden sind zwingende Voraussetzungen von optionalen bzw. wünschenswerten Charakteristika für den Direktzugriff auf bestehende OLAP-Systeme. weiterlesen…

Debuggen von SQL-Skripten

Die Nutzung von Prozeduren in relationalen Anwendungen erfreut sich großer Beliebtheit, bietet Sie doch die Möglichkeit, bestimmte Prozesse der Datenverarbeitung in Form einer leicht erlernbaren Sprache (TSQL) Schritt für Schritt abzuarbeiten oder zum Beispiel komplexe Berechnungsfunktionen auszulagern, die mit mengenbasierten Operationen nicht möglich oder nicht sinnvoll sind. Plausibilitäts- und Berechtigungsprüfungen bei Eingabeanwendungen sind damit ebenso leicht umsetzbar, wie größere Konvertierungsroutinen. weiterlesen…

Abhängigkeiten von Datenbankobjekten mit Hilfe des Werkzeuges SQL Search finden

Beim Bearbeiten von großen aber auch kleinen Datenbanken kommt es oft vor, dass Sichten, Prozeduren, Funktionen oder ganze Tabellen inhaltlich oder namentlich geändert werden müssen. Manchmal ist es aber auch notwendig, ganze Datenbankobjekte zu löschen. Ist die zu bearbeitende Datenbank zuvor selbst erstellt worden, ist das in der Regel kein großes Problem, weil bekannt ist, wie Datenbankobjekte voneinander abhängig sind.
Wurde aber die Betreuung der Datenbank im Zuge eines Projektes von einem Kollegen oder Kunden übernommen, ist keine Sicherheit gegeben, dass das Ändern oder Löschen der betreffenden Objekte nicht auch Einfluss auf andere Objekte hat. In solch einem Fall kann entweder eine ausführliche Dokumentation des Datenbankmodells genutzt werden, oder es wird ein Werkzeug eingesetzt, welches die bestehenden Abhängigkeiten von Objekten aufzeigt. Ein solches Werkzeug ist zum Beispiel die Software SQL Search der Firma Red Gate, welches im folgenden Artikel etwas ausführlicher vorgestellt werden soll. weiterlesen…

Skalierung mittels Dimension „Maßfaktor“

Sicher ist jedem die Funktion zur Skalierung einer Kennzahl im DeltaMaster bekannt, zu finden in den Analysewerteigenschaften der jeweiligen Kennzahl auf der Registerkarte Formatierung.
Hier gibt es die Möglichkeit, die Skalierung einer Kennzahl durch Eingabe einer Zahl zu ändern. Wird in diesem Feld z. B. der Wert 1000 angegeben, wird die Kennzahl anschließend in allen Analysen des DeltaMasters in Tausend angezeigt, d.h. der ursprüngliche Wert der Kennzahl wird durch 1.000 geteilt. Soll die Kennzahl nun in Millionen dargestellt werden, muss in den Analysewerteigenschaften der Kennzahl die Skalierung wieder geändert werden, diesmal auf den Wert 1.000.000. Statt bei jeder Änderung immer wieder die Analysewerteigenschaften zu öffnen, wäre es eleganter, eine zentrale Einstellmöglichkeit zu haben, mit deren Hilfe auf Knopfdruck die Änderung der Skalierung vorgenommen werden kann.
Ein Lösungsansatz dafür wäre, ähnlich der Hilfsdimensionen Kumulation und Periodenansicht, eine zusätzliche Dimension Maßfaktor zur Verfügung zu stellen, über die der DeltaMaster-Anwender die Möglichkeit hat, die entsprechende Skalierung auszuwählen. Der folgende Beitrag soll die Schritte, die dafür notwendig sind etwas genauer beleuchten. weiterlesen…

Datentransformation mit Hilfe der PIVOT- und UNPIVOT-Komponente in SQL Server Integration Services (SSIS)

Im Artikel Über die Nutzung des PIVOT- und UNPIVOT-Operators wurde bereits beschrieben, wie mit Hilfe des PIVOT- und UNPIVOT-Operators Tabellen, in denen die Werte, die später als Kennzahlen analysiert werden sollen, von einer zeilen- in eine spaltenorientierte Struktur und zurück überführt werden können. Dabei liegen die Daten aber bereits in der Datenbank. Sollen die Daten jedoch gleich im „richtigen“ Format in der Datenbank gespeichert werden, müssen sie schon vor dem Import entsprechend umgewandelt werden. Bei der Nutzung des SQL-Servers als Datenbank-Managementsystem stehen für die Abbildung komplexer ETL-Prozesse die SQL Server Integration Services (SSIS) zur Verfügung. Hier befinden sich zur Lösung oben genannter Fragestellung die Datenflusskomponenten PIVOT und UNPIVOT. Dieser Artikel soll die Nutzung dieser beiden Datenflusskomponenten beim Import von Währungskursen aus einer Textdatei in eine Datenbank genauer beschreiben. weiterlesen…

DeltaMaster Lizenzreservierung mit Hilfe von Sentinel RMS 8

Bei der Lizenzierung des DeltaMasters kann prinzipiell zwischen zwei Lizenzmodellen unterschieden werden, der Einzelarbeitsplatz- und Mehrfachnutzungslizenz (Lizenzierung von DeltaMaster). Die Mehrfachnutzung der Lizenzen, auch bekannt als Concurrent-Lizenzmodell, bietet einem dabei die Möglichkeit, eine erworbene Anzahl von Lizenzen von einer beliebig großen Anzahl Anwender nutzen zu lassen. Dabei können immer nur so viele Anwender gleichzeitig arbeiten, wie auch Lizenzen zur Verfügung stehen, d.h. lizenziert wurden. Bei diesem Lizenzierungsmodell ist zu beachten, dass standardmäßig die Lizenzvergabe immer in der Reihenfolge der Anmeldung vorgenommen wird. Wenn also z.B. fünf Lizenzen für den DeltaMaster Miner Expert zur Verfügung stehen und bereits fünf Anwender eine Lizenz bezogen haben, wird der sechste Anwender keine Lizenz erhalten und der DeltaMaster kann so lange nicht genutzt werden, bis einer anderer Anwender seine Lizenz durch Beenden seiner Sitzung wieder freigibt, oder eine „niedrigere“ Lizenz zur Verfügung steht. Um sicher zu stellen, dass bestimmte Anwender immer eine Lizenz zur Verfügung haben, besteht die Möglichkeit, Lizenzen für Benutzer oder PCs im Lizenzmanager zu reservieren. Dieser Beitrag soll diesen Prozess näher erläutern. weiterlesen…

Einbindung eines benutzerdefinierten Menüs in den DeltaMaster Teil 2

Im Beitrag Einbindung eines benutzerdefinierten Menüs in den DeltaMaster Teil 1 wurde beschrieben, wie man durch Nutzung einer DLL und einiger weniger Parametertabellen ein Menü im DeltaMaster integriert, über das die Anwender die verschiedensten Aktionen ausführen können.
Aufbauend darauf wird in diesem Artikel eine genaue Beschreibung der einzelnen Menüpunkte aus der Beispielanwendung vorgenommen. weiterlesen…

Einbindung eines benutzerdefinierten Menüs in den DeltaMaster Teil 1

Im Beitrag „Aufbau eines Datenerfassungssystems für relationale Datenbanken“ wurde beschrieben, wie eine manuelle Datenerfassung mit dem DeltaMaster umgesetzt werden kann. Oft reicht eine manuelle Datenerfassung aber nicht aus, weil die Menge der zu erfassenden Daten zu groß ist. Dann besteht der Wunsch des Anwenders nach einer Möglichkeit, Daten über eine definierte Schnittstelle in das System zu importieren. Somit kann der Anwender den Zeitpunkt der Datenübernahmen selbst bestimmen und der Datenbankbetreuer hat die Verantwortung der korrekten Befüllung der Datenbank an den Anwender übergeben.
Ein weiterer Wunsch besteht oft darin, aus dem DeltaMaster heraus eine Datenbanktransformation (P_Transform_all) und eine anschließende Aufbereitung der OLAP-Datenbank zu starten, oder Daten aus dem System zu exportieren, um sie an ein anders System zu übergeben.
Um all diese Wünsche zu erfüllen, kann man sich einer kleinen DLL und ein paar weniger Tabellen bedienen, die es uns ermöglichen, im DeltaMaster ein benutzerdefiniertes Menü anzuzeigen, über das der Anwender die verschiedensten von uns definierten Aktionen ausführen kann. weiterlesen…

Über die Nutzung des PIVOT- und UNPIVOT-Operators

Wie bereits im Beitrag „Konvertierung von Excel-Kreuztabellen“ erwähnt, kommt es in BI-Projekten immer wieder vor, dass Quelldaten in einem Format zur Verfügung gestellt werden, welches das sofortige Weiterverarbeiten erschwert bzw. unmöglich macht. So trifft man häufig auf Tabellenstrukturen, in denen die Werte, die später als Kennzahlen analysiert werden sollen, nicht spaltenweise sondern zeilenweise abgelegt sind, d. h. die eigentlichen Werte sind in nur einer Spalte gespeichert und die restlichen Spalten beschreiben diese Werte. weiterlesen…