XYZ-Analyse mit DeltaMaster

Ist es möglich, mit DeltaMaster-Bordmitteln eine XYZ-Analyse durchzuführen? Dieser Artikel aus der Beitragsreihe „Auf die Würfel, fertig, los“ beleuchtet die theoretischen Hintergründe dieser Analyse und schildert, welche Überlegungen und Schritte nötig sind, um die gewünschten Aussagen in DeltaMaster zu erhalten. weiterlesen…

Zellsicherheit – aus der Zelle zurück in die Dimension

Gelegentlich trifft man in der BI-Welt auf die Anforderung, dass nicht alle dargestellten Kennzahlen auch für alle Nutzer sichtbar sein sollen.

Zur Implementierung von Nutzerberechtigungen auf OLAP-Cubes stellt Microsoft in Analysis Services zwei Verfahren zur Verfügung: die Dimensionssicherheit und die Zellsicherheit. Die Dimensionssicherheit regelt den Zugriff der Nutzer über die in einer Dimension enthaltenen Elemente. Die (mächtigere) Zellsicherheit wird normalerweise nur benötigt, wenn die Steuerung der Nutzerrechte anhand der Elemente (nur) einer Dimension nicht mehr ausreicht.

Der Einsatz der Zellsicherheit hat allerdings auch einige Tücken. Erstens bleiben weiterhin alle Elemente der Dimensionen sichtbar. Nur die Kennzahlen auf den nicht-berechtigten-Elementen werden mit SEC überschrieben. Zweitens werden ohne Sonderbehandlung die Nutzungsrechte (nach oben) auf die Aggregate vererbt. Das heißt, hat ein Nutzer das Recht mindestens ein Element einer bestimmten Ebene zu sehen, so sieht er auch das echte Aggregat aller Elemente dieser Ebene, unabhängig davon, ob einzelne Elemente dieser Ebene per SEC geschützt sind.

Dieser Beitrag stellt eine elegante Alternative zum Einsatz der Zellsicherheit vor. weiterlesen…

Ermittlung dynamisch relativer Anteile

Mathematisch gesehen beschreibt ein Anteil das Größenverhältnis zweier Werte zueinander. Für zwei Kennzahlen in einem BI-System gilt dasselbe. Einen Anteil mit DeltaMaster zu berechnen, ist normalerweise sehr einfach (siehe Bildung von Verhältniskennzahlen – Punkt 4).

In einigen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass der direkte logische Zusammenhang zwischen den zwei Kennzahlen auf einer höheren oder aggregierten Ebene nicht mehr gegeben ist. Das kann dann auftreten, wenn die Elemente nicht alle einen Bezug zu beiden Kennzahlen besitzen.

Theoretisch könnte dieses Problem auch durch eine Strukturänderung im Modell angegangen werden. Damit der Anteil einer Kennzahl an einer zweiten auch auf der aggregierten Ebene richtig berechnet wird, dürften in der Ebene nur die Elemente vorkommen, deren Bezug zu beiden Kennzahlen in derselben Weise gegeben ist.

Für die Fälle, in denen eine Modelländerung nicht gewünscht ist oder zu aufwändig wäre, lassen Sie mich Ihnen im Folgenden eine Vorgehensweise am Beispiel eines Automobilhändlers aufzeigen. weiterlesen…