Dynamic Management Views für SSAS

Ist es in früheren Versionen des SQL Servers schon möglich, mittels Dynamic Managament Views (kurz: DMVs), auf die Metadateninhalte der relationalen Datenbanken zuzugreifen und diese zu analysieren, so gilt diese Möglichkeit für OLAP Datenbanken erst seit der Version 2008. Somit werden dem Administrator und Analysten neue Möglichkeiten gegeben, verschiedenste Anforderungen und Sachverhalte auch für die Metadaten von Cubes zu untersuchen. Die Verwendung von DMVs hat den Vorteil, mittels abgesetzter SQL Statements tabellarische vorgefertigte Ausgaben zu erhalten. Natürlich gibt es hierfür auch externe Tools und nicht zuletzt den SQLServer eigenen Performance Monitor, aber mit dieser Möglichkeit der eigenen Zusammenstellung von Queries und Einbau in eigene Skripte, erhält der User zusätzliche Flexibilität. weiterlesen…

Konvertierung von Excel-Kreuztabellen II

Die hier im Blog schon zuvor beschriebene und in der Praxis eminent nützliche, automatisierte Konvertierung von Excel-Kreuztabellen, lässt sich auch per SSIS Aufruf wiederkehrend und ferngesteuert initialisieren und gewinnt somit noch zusätzlich an Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten. Welche Einstellungen und Vorkehrungen hierfür getroffen werden müssen, wird im Folgenden dargestellt. weiterlesen…

SSIS Paketspeicherung

Für ein stets aktuelles und somit aussagekräftiges BI System müssen die Daten im OLAP Würfel regelmäßig aktualisiert werden. Die hierzu erforderlichen ETL Prozesse werden in der Regel nachts, wenn wenige Zugriffe auf das System erfolgen, durch Datenbankjobs gestartet. Dabei greift die Jobroutine möglichst auf ein zuvor festgelegtes SSIS Paket zurück, welches die ETL Schritte per Datenflusslogik definiert und auch ausführt. Dieses Paket kann nun zum einen lokal auf dem Dateisystem des Servers vorgehalten und zur Laufzeit angesprochen werden, oder aber auch in direkter Verknüpfung in den Speicher des SQL Servers geladen werden. Letzteres gewinnt vor allem dann an Bedeutung, wenn im Zuge des ETL Prozesses passwortgeschützte Vorsysteme angesprochen werden, deren Authentifizierung in den Einstellungen des Paketes enthalten sind. Ein Weg, wie dies von Statten gehen kann, wird im Folgenden beschrieben. weiterlesen…

Erstellen lokaler Cubefiles

Es ist sicherlich eine reizvolle und nachvollziehbare Anforderung, Berichte und Analysen mit DeltaMaster auch unterwegs, getrennt von den liefernden Systemen, durchführen zu können. Um dies zu verwirklichen, existiert die Möglichkeit, durchkalkulierte Analysesitzungen zu speichern und diese dann offline aufzurufen. Ein wenig kniffliger wird es jedoch, wenn nicht nur die Ansicht von starren, bereits vorberechneten Berichten gewünscht ist, sondern die Notwendigkeit eines offline verfügbaren Würfels besteht.
Dieser Würfel bietet dem Anwender dann die Möglichkeit, an jedem beliebigen Ort und auf jedem unterstützten System Analysen, Berechnungen und Kalkulationen durchzuführen, wobei möglichst keine Einschränkungen gegenüber der serverbasierten OLAP-Datenbank existieren sollten. Des Weiteren kann ein lokaler Würfel dem Zweck der Berechtigungssteuerung dienen, wenn jedem Anwender nur die Daten lokal zur Verfügung gestellt werden, die er für sich auch beanspruchen darf.
Die folgenden Zeilen befassen sich mit den Möglichkeiten der Erstellung von solchen lokalen Cubefiles und deren Anbindung an den Deltamaster. weiterlesen…

SSIS Paketkonfiguration per XML

Einer der zentralen Abläufe in Business Intelligence Projekten ist der automatisierte Ladevorgang der Quelldaten in die weiterführenden Systeme. Bei der Anwendung von Microsoft Integration Services geschieht dies mittels sogenannter SSIS Pakete, welche zahlreiche Möglichkeiten der Steuerung und Datenflussmodellierung bieten.
Da es sich in der Praxis hierbei selten um einen statischen und fest verdrahteten Vorgang handelt, bedingt dies die Notwendigkeit einer möglichst variablen und mehrfach verwendbaren Konfiguration der verschiedenen SSIS-Pakete. Folgt man jedoch den unzähligen Wizards und Dialogboxen zur Eingabe der jeweiligen Pfade, Quelldaten und Verbindungen, ist nicht von einer einfachen Wiederverwendbarkeit auszugehen. Aber genau diese ist bei einer Trennung von mehreren Systemen, wie beispielsweise Entwicklungs- und Produktionsumgebung, höchst sinnvoll.
Ein Lösungsansatz ist die Verwendung einer sogenannten Paketkonfiguration per XML-Datei, in welcher alle Angaben und Variablen gespeichert und dann zur Laufzeit dem Importprozess zur Verfügung gestellt werden können. Es bedarf dann lediglich der Pflege dieses einen XML-Dokuments, um das erstellte Projekt mit idealerweise mehreren Unterpaketen auf ein anderes System zeigen zu lassen.
Im Folgenden wird die Erstellung einer solchen Paketkonfiguration anhand einer dreistufigen Importstruktur erläutert. weiterlesen…