Hybride Planung in wenigen Schritten

Der hybride Ansatz kombiniert unterschiedliche Wege für das Lesen und das Schreiben der Daten. Sie werden aus OLAP gelesen und relational geschrieben. Der Ansatz verwendet dafür nicht die bekannte Rückschreibefunktionalität von SQL Server Analysis Services. Es werden stattdessen spezielle relationale SQL-Objekte verwendet, um die Dateneingabe zu speichern.

Im Folgenden wird erläutert, wie eine Planungsanwendung mit dem hybriden Ansatz erstellt wird. weiterlesen…

Gleichverteilung – relational gelöst

Innerhalb eines Kundenprojekts sollte der Zeitpunkt der Faktura je Produktionsauftrag prognostiziert werden. Hierbei wurde zum Produktionstermin des einzelnen Auftrags die jeweilige angenommene Lieferdauer addiert um den voraussichtlichen Fakturatermin zu erhalten. Soweit so gut. Was sollen wir aber für Annahmen treffen, wenn der Auftrag noch kein Datum für seinen Produktionsslot zugewiesen bekommen hat? Damit die Planung durchgeführt werden kann, müssen solche Aufträge mit einem (möglichst sinnvollen) Dummy-Datum belegt werden, bis ein tatsächlicher Produktionstermin feststeht. weiterlesen…

Prognose durch Glättungsverfahren

Für die Prognose einer Kennzahl kann man unterschiedliche Verfahren anwenden. In diesem Beitrag wird die Berechnung der Prognose auf Basis eines Glättungsverfahrens vorgestellt. Die Berechnung verwendet dafür den Mittelwert der vergangenen drei Monate bzw. den gleitenden Durchschnitt sowie eine statistische Trend- und Saisonkomponente.

Den Ausgangspunkt bilden die Umsätze von 2014. Damit soll die Prognose der Umsätze ab Januar 2015 berechnet werden. weiterlesen…

10 Schritte einer Planungspräsentation

Planung mit DeltaMaster erfährt eine steigende Nachfrage. Im Zuge des neuen DeltaMaster 6.0 Plan-ner war es daher an der Zeit, die Standardpräsentation zur Planung zu vereinfachen und auf den neuesten Stand zu bringen. In diesem Beitrag wird der Ablauf einer Standardpräsentation auf Basis der Chair-Datenbank und einer speziell für den Planner konzipierten Analysesitzung Schritt für Schritt beschrieben. Viel Spaß beim Ausprobieren und viel Erfolg bei der nächsten Kundenpräsentation zum Thema Planung! weiterlesen…

Berechtigungen für Zellkommentare

Wie im Beitrag „Zellkommentare“ beschrieben, bietet DeltaMaster die Möglichkeit, für einzelne Zellwerte Zellkommentare zu erfassen. Das kann z. B. sehr hilfreich sein, wenn während einer Planungsphase genau beschrieben werden soll, warum ein Planwert in einer bestimmten Höhe erfasst wurde oder eine Abweichungen zustande gekommen ist. Bei der Planung werden Daten oft auf verschiedenen Aggregationsebenen erfasst. Es kann Top-Down, Bottom-Up oder über das Gegenstromverfahren geplant werden. Dabei werden unterschiedliche Verantwortlichkeiten definiert und jeder Planer darf Werte auf der für ihn definierten Aggregationsebene eingeben. Beispielsweise kann es Planer geben, die nur einzelne Produkte planen dürfen. Andere wiederum dürfen ganze Produktgruppen planen, bzw. die aggregierten Planwerte der Produktplaner korrigieren oder überarbeiten. In manchen Fällen ist eine solche Berechtigungslogik auch für die Erfassung von Zellkommentaren notwendig. Welche Schritte dafür notwendig sind, soll der folgende Artikel beschreiben. weiterlesen…

Gigantomanisch dynamischer Versionsvergleich

Ich bin mir nicht sicher, ob ich schon mal erwähnt habe, dass DeltaMaster ein sensationelles Pla-nungswerkzeug ist. Aber selbst wenn man aus einem mir unergründlichen Grund nicht damit planen sollte, so kann man DeltaMaster dennoch hervorragend zur Daten- und Abweichungsanalyse verwenden. Standard ist die herkömmliche Plan-Ist-Analyse. Jetzt soll es da draußen aber Planer geben, die nicht auf Anhieb wissen, was genau sie in 5 Jahren an Kunden XY verkaufen. Aus dem Grund wird in Planungssystem häufig mit Planversionen gearbeitet, um verschiedene Szenarien durchspielen zu können. Oft kommen dabei Best-Case- oder Worst-Case-Annahmen zum Einsatz. Ebenso denkbar ist eine Gegenstromplanung, in der die Geschäftsführung und die Unternehmensbasis parallel plant und die Planungen anschließend ver- und angeglichen werden. Auch hier kommen Planversionen zum Einsatz. Wie so oft sind aber selten die absoluten Zahlen das spannende sondern der Vergleich zwischen einzelnen Versionen. Da es hier aber sehr viele geben kann, stellt sich die Frage, wie wir die Abweichungen möglichst elegant berechnen. Eine statische Berechnung ist zwar auch möglich, aber hierfür müsste man sehr viele Abweichungselemente anlegen, was sehr „uncool“ wäre. Wie man die Anforderung „cool“ löst zeigt dieser Beitrag. weiterlesen…

Rekursionen in MDX

Bei einem international agierenden Kunden habe ich kürzlich eine rollierende Planung implementiert. Ein Mal pro Monat gibt es bei dem Kunden eine Planungsrunde, in der die letzten Erkenntnisse verarbeitet werden und aus der eine neue Planung entsteht. Es wird sehr langfristig geplant, für die nächsten 3 Jahre auf Monatsbasis und für die nächsten 12 Jahre auf Jahresebene mit linearer Verteilung auf die Monate. Es wird jedoch nicht immer die gesamte Planung angepasst, sondern nur die Regionen und die Monate oder Jahre, in denen neue Erkenntnisse vorliegen.
Der Kunde hatte verschiedene Wünsche für eine möglichst einfache Bedienung im DeltaMaster. Unter anderem sollte es ein Element geben, das für den gesamten Planungszeitraum die jeweils aktuellste Planversion enthält. Die Planversionen selbst sollten aber weiterhin miteinander verglichen werden können, um Änderungen und Planungsqualität beurteilen zu können.
Eine einfache Lösungsmöglichkeit wäre es gewesen, die Daten der einzelnen Planversionen schon in der relationalen Datenbank entsprechend aufzubereiten. Jedoch würden die Daten unnötig verdop-pelt werden, was wiederum zu mehr Speicherplatzverbrauch und zu längeren nächtlichen Verarbei-tungszeiten führen würde.
Ich hatte die Idee einer rekursiven Umsetzung im Cube-Script. In diesem Fall müssen die Daten nicht verdoppelt werden. Spannend ist die Frage, ob die Rekursion auch mit berechneten Elementen und abgeleiteten Kennzahlen funktioniert. weiterlesen…

Kopierprozesse in DeltaMaster für relationale Datenbanken

Im Zuge der Unternehmensplanung werden die meisten Daten händisch erfasst. Dabei werden die wichtigsten Kunden- und Produktkombinationen meist einzeln besprochen und geplant, weniger wichtige Kunden- und Produktkombinationen werden „nur“ mit einer prozentualen Veränderung bedacht. Basis für die Planung sind dabei meist die Ist- und Forecastwerte des aktuellen Jahres. Um sich bei der Planung an diesen Werten orientieren zu können, enthalten die Planungsberichte immer auch eine Spalte mit den genannten Werten. Damit nicht jeder Wert händisch in die Planspalte übernommen werden muss, ist es sinnvoll, die Planspalte bereits mit den Ist- bzw. Forecastwerten vorzufüllen. Anschließend können die relevanten Zellen angepasst werden. Da es mehrere Planrunden geben kann, werden Planstände auch oft als unveränderliche Vergleichsgröße gesichert. Beide Prozesse, das Vorbefüllen der Planwerte und das Sichern verschiedener Planstände kann vom Datenbankadministrator direkt auf der Datenbank vorgenommen werden. Es ist aber auch möglich, diese Funktion dem Anwender selbst zur Verfügung zu stellen. Dafür kann in DeltaMaster die Datenkopierfunktion genutzt werden. Diese Funktion ermöglicht es, Kopierprozesse frei zu definieren und diese dem Anwender in einer Planungsanwendung zur Verfügung zu stellen. Das und vor allem wie diese Funktion in Verbindung mit relationalen Datenbanken arbeitet, soll der folgenden Beitrag beschreiben. weiterlesen…

„Double-OLAP-Planning“

DeltaMaster ist ein sensationelles Planungswerkzeug. Dies hat uns kürzlich wieder ein Partnerunternehmen bestätigt, welches schon mit vielen anderen Frontends gearbeitet hat. Die Schwachstelle in SQL-Server-basierten Planungssystemen ist aktuell eher im Backend zu finden. Die Analysis Services sind zwar großartig im Verdichten, Verteilen und Vorhalten der Daten. Im Gegensatz zu dem relationalen Teil des SQL-Servers mag es die OLAP-Komponente allerdings überhaupt nicht, wenn Anwender gleichzeitig lesend und schreibend auf sie zugreifen. Unter gewissen Umständen kommt es dabei zu ernsthaften Zugriffsproblemen, bei denen der OLAP-Server in der Folge jegliche Kommunikationsversuche beharrlich verweigert. Wie es zu dieser Situation kommt und wie man sie umgeht, lesen Sie im nachfolgenden Artikel. weiterlesen…

Offline Planungssystem (OPS)

Im letzten Jahr wurde im Rahmen eines Kundenprojekts das Offline-Planungssystem ins Leben gerufen. Wie der Begriff bereits vermuten lässt, wird ohne Datenbankverbindung auf dem Client geplant. Die Herausforderung besteht darin, dass die Datenbank auf dem Client stets die aktuellen Strukturen und Stammdaten repräsentiert. Nach der abgeschlossenen Planung wiederum muss der Benutzer in der Lage sein, seine Eingabedaten auf den Server zu übertragen.
Für diesen Zweck wurde auf Basis von Microsoft Analysis Services und mithilfe lokaler Cube-Dateien eine Startapplikation erstellt. Aufgabe dieser Applikation ist die Aktualisierung der folgenden Prozesskomponenten:
 Konfigurationsdatei
 Cube-Datei
 DeltaMaster-Analysesitzung
 SQL-Skript zur Erzeugung und Aktualisierung der Datenbank
Des Weiteren sorgt die Applikation für die Anpassung der Verbindungsinformationen in den Cube/DAS-Dateien, die Erzeugung und Aktualisierung der lokalen relationalen Datenbank auf Basis von SQL Server Express und die Verarbeitung der lokalen Cube-Datei.
Bevor es aber auf dem Client soweit ist, muss auf dem Server noch einiges passieren. weiterlesen…