Doppelte Bande mit m:n-Beziehungen

Mea­su­re­Groups in Ana­ly­sis-Ser­vices-Daten­mo­del­len sind grund­sätz­li­ch aut­ar­ke Kon­struk­te, die nur über ihre gemein­sa­men Dimen­sio­nen zuein­an­der im Kon­text ste­hen. Die­se Ver­knüp­fun­gen müs­sen dazu nicht ein­mal expli­zit defi­niert wer­den. Das ist aus Model­lie­rungs­sicht sehr prak­ti­sch, denn exis­tie­ren­de Sys­te­me kön­nen so ohne nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen nahe­zu belie­big erwei­tert wer­den. Auch für den Anwen­der ist die Logik leicht zu hand­ha­ben: Ein­ge­stell­te Fil­ter, z.B. die Aus­wahl eines Monats oder eines Ver­triebs­ge­biets, wir­ken glo­bal und damit auf alle betrof­fe­nen Mea­su­re­Groups.

Wenn jedoch ein­zel­ne Mea­su­re­Groups inhalt­li­ch zusam­men­hän­gen, d.h. 1:n-Beziehungen zwi­schen Bewe­gungs­da­ten bzw. Fak­ten­ta­bel­len exis­tie­ren, ist die­ser Ansatz nicht frei von Tücken. Hier­für gibt es vie­le Pra­xis­bei­spie­le:

• Aufträge/Rechnungen und deren Posi­tio­nen
• Sup­port­tasks und –akti­vi­tä­ten (Vor­gän­ge mit unter­schied­li­chen Bear­bei­tern)
• Kun­den und Ver­trä­ge bei Ener­gie­ver­sor­gern (Gas, Was­ser, Strom)
• Ver­käu­fe und Kauf­grün­de (Micro­softs Refe­renz­bei­spiel in der Adven­tu­re-Works-Demo)
• Umfra­gen mit Mehr­fach­nen­nun­gen bei Ein­zel­fra­gen („Wel­che Hob­bys haben Sie?“)

Der­ar­ti­ge Sze­na­ri­os sind für den ver­sier­ten OLAP-Model­lie­rer bzw. Delta­Master-Mode­ler-Anwen­der prä­des­ti­nier­te Anwen­dungs­fäl­le für Micro­softs genia­len Ansatz der m:n-Beziehungen zwi­schen Mea­su­re­Groups, um die Merk­ma­le (Dimen­sio­nen) der detail­lier­te­ren (n-)MeasureGroup auch für die Mea­su­res der über­ge­ord­ne­ten (1-)MeasureGroup aus­wer­ten zu kön­nen. Ana­ly­sis Ser­vices ver­hin­dert dabei auto­ma­ti­sch Dop­pel­zäh­lun­gen, indem eine Art Dis­tinct-Count-Logik zur Anwen­dung kommt. Hier­über wur­de bereits in einem frü­he­ren Bei­trag geschrie­ben: n-m Bezie­hung Dimen­si­ons­ver­knüp­fung“ (25.09.2009).

Die Rea­li­tät lie­fert jedoch auch kom­pli­zier­te­re Bei­spie­le. Kürz­li­ch war ich bei der spa­ni­schen Toch­ter mei­nes Auto­mo­bil­kun­den zu Gast, und im Bereich After­sa­les soll­ten Werk­statt­da­ten ana­ly­siert wer­den. Es lagen Daten zu Rech­nun­gen, Arbeits­po­si­tio­nen und Teile­po­si­tio­nen vor:

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