Der Maniac-OLAP-Ansatz – eindimensionale Datenmodellierung für Listen-Junkies

Als Bera­ter-Frisch­ling konn­te ich mir nie vor­stel­len, wie mehr als drei Dimen­sio­nen in einen Wür­fel rein­pas­sen soll­ten. Ich habe immer ver­sucht mir das bild­li­ch vor­zu­stel­len, was mir natür­li­ch nicht gelun­gen ist. Falls es dem/der ein oder ande­ren genauso gehen soll­te habe ich viel­leicht eine Lösung parat. Hier­zu stel­le ich heu­te mutig den mul­ti­di­men­sio­na­len Model­lie­rungs­an­satz in Fra­ge und behaup­te, dass wir ein­di­men­sio­nal auch nicht so schlecht fah­ren wür­den!
Jüngst wur­de ich mit einem Hil­fe­ruf von einem Kol­le­gen kon­fron­tiert, der gern auf einem Bericht die Zei­lenach­se dyna­mi­sch tau­schen wür­de und das am liebs­ten ohne Flex­re­port. Als Lösung fiel mir ein ein­di­men­sio­na­ler Model­lie­rungs­an­satz ein, den ich ein­mal in einem Kon­zep­ti­ons­pa­pier eines Kun­den gele­sen hat­te. Damals hielt ich die­se Idee noch für voll­kom­men abwe­gig und habe sie groß­spu­rig vom Tisch gewischt – ich weiß ja schließ­li­ch wie man rich­tig“ OLAP model­liert. In dem oben genann­ten Bei­spiel ist die­ser Ansatz aber gen­au die Lösung für das Pro­blem. Und als net­ten Neben­ef­fekt erreicht man auch noch eine immen­se Per­for­man­ce­stei­ge­rung für alle Lis­ten- und Tape­ten-Jun­kies. Also unter dem Strich durch­aus viel­ver­spre­chend. Heu­te wür­de ich ernst­haft über den Ansatz nach­den­ken. Und oben­drein kann ich mir das in mei­nem klei­nen Hirn auch wirk­li­ch bild­li­ch vor­stel­len… ;o)

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