Finde den Tag

In fast allen BI-Pro­jek­ten spielt die Zeit­di­men­si­on eine zen­tra­le und meist auch beson­de­re Rol­le. Man möch­te sein Unter­neh­men mit­tels ver­schie­dens­ter Zeit­ver­glei­che mes­sen, wie ist der aktu­el­le Stand, wo befin­det sich mein Geschäft im Ver­gleich zum Vor­jahr, wie war die Ent­wick­lung der letz­ten Mona­te? Dies sind nur eini­ge typi­sche Fra­gen, die ein Busi­ness Intel­li­gen­ce (kurz: BI) Sys­tem beant­wor­ten kön­nen soll. Wir und Sie ken­nen das aus unse­rem täg­li­chen Geschäft zu genü­ge. Doch eini­ge Unter­neh­men leben“ sogar in einer eige­nen Zeit, meist begrün­det in einer ver­scho­be­nen“ Monats­ab­gren­zung aus dem Finanz­be­reich oder der Steue­rung des täg­li­chen Geschäfts. Typi­scher­wei­se bil­den wir so ein Raum-Zeit-Kon­ti­nu­um“ in einer eige­nen, kun­den­spe­zi­fi­schen Hier­ar­chie ab.
So gesche­hen in einem Pro­jekt, wel­ches mich zu die­sem Bei­trag bewo­gen hat. Da kam der Kun­de auf uns zu und sag­te, dass die Berich­te zur tages­ge­nau­en Umsatz­ana­ly­se nicht ganz kor­rekt sind, wir wür­den eine fal­sche Ver­gleichs­ba­sis für das Vor­jahr her­an­zie­hen. Natür­li­ch habe ich sofort wider­spro­chen, denn mit der Zeit ken­nen wir uns aus. Fal­sch“ ist in dem Zusam­men­hang auch nicht ganz kor­rekt, nicht gewünscht“ trifft es eher. Denn natür­li­ch hat das ent­spre­chen­de Zeit­ana­ly­se­ele­ment in der Hilfs­di­men­si­on Peri­oden­an­sicht“ das ein­ge­stell­te Datum ver­wen­det und gen­au die­ses im Vor­jahr gesucht und die Wer­te dar­ge­stellt. In der ech­ten“ Zeit völ­lig kor­rekt, aber gilt das auch betriebs­wirt­schaft­li­ch für das ope­ra­ti­ve Geschäft?
Ich stell­te mich der Fra­ge und kam schnell zu dem Ergeb­nis, der Kun­de hat Recht, ein rei­ner Ver­gleich des glei­chen Tages im Vor­jahr macht nicht wirk­li­ch Sinn, ich ver­glei­che einen Mon­tag mit dem Sonn­tag im Vor­jahr (kalen­da­ri­sch das glei­che Datum im Vor­jahr). Nicht stim­mig, oder? wei­ter­le­sen…

Dynamische Bilder in Berichten

Ein Bild sagt mehr als tau­send Worte… aber Bil­der allein rei­chen oft­mals nicht. Paart man die­se dage­gen mit Kenn­zah­len, erge­ben sich span­nen­de Zusam­men­hän­ge. So auch im Berichts­de­si­gn. Wir pro­pa­gie­ren infor­ma­ti­ons­dich­tes Reporting. Jeder ver­füg­ba­re Zen­ti­me­ter soll mit Infor­ma­tio­nen belegt wer­den. Dadurch läuft man aber auch Gefahr, den Über­bli­ck zu ver­lie­ren. Wenn dann ein visu­el­ler Anker­punkt im Bericht gesetzt ist, kommt man schnell wie­der auf den rich­ti­gen Kurs.
Wie die­se Ori­en­tie­rungs­hil­fe in Berich­te mög­lichst dyna­mi­sch inte­griert wer­den kann, zeigt das nach­fol­gen­de Bei­spiel. wei­ter­le­sen…

Auswahl von Zwischensummen mit MDX

Sum­men las­sen sich in Delta­Master auf viel­fäl­ti­ge Wei­se ein­blen­den, wie schon Gerald But­ter­weg­ge in den Delta­Master clicks! 12/2009 beschrie­ben hat.
Die meis­ten die­ser Sum­men wer­den von der zugrun­de­lie­gen­den OLAP-Daten­bank in Form von Aggre­ga­tio­nen ent­lang von hier­ar­chi­schen Struk­tu­ren bereit­ge­stellt.
Sind meh­re­re Struk­tu­ren in einer Pivot­ta­bel­le ver­schach­telt, erge­ben sich durch die Kom­bi­na­ti­on der Sum­men- und Dimen­si­ons­ele­men­te oft mehr Zwi­schen­sum­men­zei­len als gewünscht. Der fol­gen­de Bei­trag zeigt, wie mit­tels MDX-Men­gen­de­fi­ni­tio­nen die Kom­bi­na­ti­on von ver­schach­tel­ten Ele­men­ten exakt auf die jewei­li­gen Berichts­an­for­de­run­gen ange­passt wird.
Um jedoch gleich hier der For­de­rung nach fle­xi­blen Zwi­schen­sum­men in Delta­Master zu begeg­nen, zunächst eine Abgren­zung von OLAP-Aggre­ga­tio­nen und Tabel­len­ag­gre­ga­tio­nen in Delta­Master. wei­ter­le­sen…

Geoberechnungen (mit Filterwerten und benannten Mengen)

Wer in 80 Tagen um die Welt rei­sen will, wie ein­st Phi­leas Fogg in dem gleich­na­mi­gen und 1873 ver­öf­fent­lich­ten Roman von Jules Ver­ne, muss sich, eben­so wie ein heu­ti­ger Geschäfts­len­ker, das Wis­sen aneig­nen, unter­neh­me­ri­sche Akti­vi­tä­ten mit räum­li­chen Zuord­nun­gen und Gege­ben­hei­ten in Ver­bin­dung brin­gen zu kön­nen. Unter­schied­lichs­te Stra­te­gi­en sind auf Basis von Wis­sen über ver­än­der­te Ein­zugs­ge­bie­te, geo­gra­fi­sche Kon­kur­renz­si­tua­tio­nen, ent­spre­chend zu berück­sich­ti­gen­de Logis­tik­auf­wän­de, unter­schied­li­che Mar­ke­ting­maß­nah­men ableit­bar. Oder aber um ein­fach fest­zu­stel­len, mit wel­chen Kun­den wo Geschäf­te getä­tigt wur­den.

In dem vor­lie­gen­den Arti­kel wer­den wir uns den Geo­be­trach­tun­gen ohne Geo-Koor­di­na­ten (ers­ter Punkt) mit sei­nen Aus­prä­gun­gen wid­men. Wie kön­nen wir Kenn­zah­len auf Regionen/PLZ oder Krei­se ein­schrän­ken. Dafür las­sen sich im Delta­Master zwei ein­fa­che Lösun­gen anfüh­ren: über Fil­terkenn­zah­len (vor­de­fi­nier­ter Ana­ly­se­wert) und über benann­te Men­gen in Kom­bi­na­ti­on mit zu erstel­len­den Ana­ly­se­wer­ten. Der Ein­fach­heit hal­ber ist die Model­lie­rung in unse­rem Chair-Modell mit PLZ2 (zwei­stel­li­ge Post­leit­zah­len) rea­li­siert. Sie ist aber jeder­zeit auf ein PLZ5-Modell (fünf­stel­li­ge Post­leit­zah­len) erwei­ter­bar.
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