Extreme Jahreswerterfassung – wie man die Zukunft ändert ohne die Vergangenheit zu berühren

Die Zeit kann man ja bekannt­li­ch nicht zurück­dre­hen und somit die Ver­gan­gen­heit auch nicht ver­än­dern. Dies erscheint jedem Erden­bür­ger eini­ger­ma­ßen logi­sch – zumin­dest wenn er nicht Dr. Emmett Brown heißt. Lei­der gilt das nicht für OLAP-Ser­ver. Die­se eng­stir­ni­gen Lebens­for­men las­sen Ände­run­gen in jedem zeit­li­chen Kon­text zu, zumin­dest sofern wir sie nicht vom Gegen­teil über­zeu­gen. In einer monats­ba­sier­ten Pla­nung ist das noch rela­tiv ein­fach. Die zukünf­ti­gen Mona­te dür­fen ver­än­dert wer­den, die ver­gan­ge­nen nicht. Selbst im aktu­el­len Jahr ist die Abgren­zung noch rela­tiv ein­fach. Meist wer­den alle noch nicht voll­stän­dig abge­schlos­se­nen Mona­te geplant, sprich der aktu­el­le Monat bleibt außen vor. Soweit so gut, wäre da nicht das schon oft erwähn­te, unbe­re­chen­ba­re Moment der Anwen­der. Die­se wol­len auch gern mal den Jah­res­end­wert in Sum­me ein­ge­ben. Lie­gen im aktu­el­len Jahr dann schon Ist-Mona­te hin­ter uns, dür­fen die­se natür­li­ch nicht ver­än­dert wer­den. Ein Spla­shing-Pro­blem der beson­de­ren Art. Ob und wie man die­se Her­aus­for­de­rung löst, ganz ohne Flux-Kom­pen­sa­tor, wird The­ma des nach­fol­gen­den Arti­kels sein. wei­ter­le­sen…

Die Wertweitergabe

Pla­nungs­an­wen­dun­gen ent­wi­ckeln mit­un­ter eine star­ke (Eigen-)Dynamik.
Die Pla­ner wol­len wäh­rend der Daten­ein­ga­be schon aus­wer­ten kön­nen, wo sie ste­hen. Sie wol­len Sze­na­ri­en durch­spie­len” kön­nen. Kei­ne noch so kru­de Idee ist es nicht wert, ein­mal beleuch­tet zu wer­den. Rolf Wall­ra­ben­stein hat hier schon ein­mal typi­sche Pla­nungs­an­for­de­run­gen beschrie­ben und Lösungs­an­sät­ze gelie­fert.
Es besteht die Anfor­de­rung, dass gleich­zei­tig meh­re­re Wer­te in die Daten­bank geschrie­ben wer­den sol­len. Nichts ist in die­ser Situa­ti­on für den Pla­ner schlim­mer, als nach der Erfas­sung sei­nes Pla­nungs­stan­des auf die nächs­te Daten­auf­be­rei­tung war­ten zu müs­sen, damit alle Kenn­zah­len auf Basis des neu­en Pla­nungs­stan­des durch­ge­rech­net und zur Aus­wer­tung auf­be­rei­tet wer­den. Ein Kun­de sag­te ein­mal zu mir: Das hat etwas von einem Auto­haus­be­su­ch. Man darf sich in die schi­cken neu­en Wagen hin­ein­set­zen – man darf aber nicht los­fah­ren.” Damit dies nicht pas­siert, haben wir in Delta­Master die Wert­wei­ter­ga­be imple­men­tiert. Wie damit umzu­ge­hen ist, zeigt die­ser Bei­trag. wei­ter­le­sen…