Zeitreihen einmal anders

Beispiele für Zeitreihen, -vergleiche und -analysen kennen DeltaMaster-Anwender zur Genüge: Wie hat sich der Umsatz innerhalb der letzten 12 Monate entwickelt? Wie war die durchschnittliche Quartalsrendite der vergangenen drei Jahre? Welche Höhen und Tiefen hat der Lagerbestand im aktuellen Geschäftsjahr erfahren? Alle voranstehenden haben aus der Distanz, d.h. technisch abstrahiert, eines gemeinsam: Sie zeigen atomare Werte oder verwenden darauf übliche Aggregatfunktionen (Summe, Durchschnitt, Minimum/Maximum) für einen klar definierten und vor allem ununterbrochenen Zeitraum (z.B. die letzten n Perioden, alle Perioden innerhalb eines Knotens).
Eine scheinbar nur leichte Variation, bei genauerer Betrachtung aber völlig unterschiedliche Logik erfordert die folgende Fragestellung, die vielen Lesern weniger aus der Welt der Geschäftsdaten bekannt sein dürfte, durchaus aber aus dem Privatleben: “Dies ist der heißeste Juli der letzten 30 Jahre”, heißt es in der Wettervorhersage, oder “Noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnung gab es in Nürnberg so wenig Niederschlag wie in diesem Frühjahr”. Aber auch Aussagen wie “Noch am keinem Freitag konnten wir in diesem Jahr so viele Kunden begrüßen wie letzte Woche” folgen derselben Logik: Hier werden nämlich keine geschlossenen Zeitreihen gebildet, sondern vielmehr aus einer längeren Reihe oder gar allen Perioden nur diejenigen in eine Darstellung oder Berechnung einbezogen, die bestimmte Ausprägungen haben: “Nehme alle Tage dieses Jahres, filtere daraus die Samstage und ermittle dann diejenige mit der maximalen Anzahl Kunden” lautet das letzte Beispiel übersetzt.

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